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Dialogformat "Kartierung von Informationsinfrastrukturen" - Die Frage nach dem "WAS"

Herzlich willkommen zu unserer Vorabfrage! Wir freuen uns, dass Sie teilnehmen!

Dauer: ca. 8 min

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) plant für das 1. Quartal 2027 einen zweitägigen Workshop zum Thema „Kartierung von Informationsinfrastrukturen“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des strategischen Dialogprozesses zum DFG-Diskussionspapier „Digitale Forschungspraxis und kooperative Informationsinfrastrukturen“ (2025) statt und wird inhaltlich vom Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) verantwortet. Mit dieser Vorabfrage möchte die DFG-Geschäftsstelle in Erfahrung bringen, welche inhaltliche Ausrichtung eine Kartierung haben sollte, welche Dienste und Strukturen also kartiert werden sollten, um wissenschaftlichen Bedarfen möglichst passgenau zu entsprechen. Sie richtet sich hiermit vor allem an Wissenschaftler*innen, aber auch an Betreiber*innen von Informationsinfrastrukturen.

 

Welche Ziele hat die Kartierung von Informationsinfrastrukturen?

Unter „Kartierung“ verstehen wir eine strukturierte, an den Bedarfen der Forschung orientierte, dynamisch konzipierte Übersicht über wissenschaftliche Informationsinfrastrukturen, zum Beispiel Dienste, Tools, Portale, Plattformen, Entwicklungsumgebungen, Repositorien, Support-Angebote und Workflows, die Wissenschaftler*innen in der digitalen Forschungspraxis nutzen. Eine solche Kartierung kann Nutzer*innen unterstützen, geeignete Angebote für konkrete Arbeitsschritte zu finden, und zugleich Transparenz über bestehende Infrastrukturen, Zuständigkeiten, Kooperationsmöglichkeiten, aber auch Lücken schaffen.

 

Warum diese Vorabfrage?

Sowohl im DFG-Diskussionspapier als auch im Papier des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) „Leistung in Verantwortung. Zur Zukunft der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland“ (2025) wird der Bedarf nach einer wissenschaftlich begleiteten Kartierung von Informationsinfrastrukturen betont. Rückmeldungen aus den Communitys bestätigen dies – offen ist jedoch, welche inhaltliche Ausrichtung eine Kartierung haben sollte, damit sie die Bedarfe möglichst passgenau trifft.

Die Vorschläge der Communitys reichen von einer Übersicht national relevanter Informationsinfrastrukturen über Zusammenstellungen nach Diensttypen (z.B. Tools, Portale, Terminologien/Ontologien, Repositorien etc.) bis hin zu domänen- oder fachspezifischen Kartierungen.

Um besser zu verstehen, welche Inhalte einer Kartierung in der Praxis für Sie hilfreich wären, führen wir unsere Vorabfrage durch.

 

Was soll im Workshop diskutiert werden?

Im Workshop möchten wir vor allem Nutzer*innen, aber auch Betreiber*innen von Informationsinfrastrukturen Raum geben, um folgende Themen zu diskutieren:

1. Voraussetzungen und Anforderungen an die Entwicklung und den (längerfristigen) Betrieb einer Kartierung von Informationsinfrastrukturen (z. B. Aktualität, Verantwortlichkeiten, Qualitätssicherung).

2. Geeignete Kriterien, nach denen Informationsinfrastrukturen für eine Kartierung ausgewählt und beschrieben werden können.

3. Möglichkeiten zur Anbahnung einer communitygetragenen Umsetzung von Kartierungsvorhaben (z. B. Kooperationsmodelle, Pilotbereiche, Teilkartierungen).

Hinweis: Im Workshop geht es nicht um die konkrete technische Umsetzung, sondern um Bedarfe, Kriterien und Voraussetzungen einer Kartierung – und darum, ob und wie Communitys solche Vorhaben perspektivisch tragen können.

 

Damit das Workshop-Programm nicht "am Bedarf vorbei" geplant wird, möchten wir mit dieser Abfrage klären, was aus Ihrer Sicht prioritär kartiert werden sollte.

 

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Stand: 06.07.2026